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Von Bahnhof Gürtel bis Kreuzgasse (Michelbeuern) führt eine zweigleisige Trasse aussen. Der Radweg wird teilweise aussen und innen geführt, kann aber auch ganz nach innen verlagert werden. Dort sind derzeit Fußgängerzonen, teils mit Radfahrerlaubnis.



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Problem Michelbeuern: Derzeit lässt der Platz dort kaum eine Weiterführung der Gleise zu.


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Auch der nachfolgende Radweg aussen ist mit knapp über drei Metern zu knapp.


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Lazarettgasse bis Josefstädter Straße ist aussen genug Platz für die Gleise, allerdings muss bei einer Innenführung des Radwegs das Problem der Schleife des 33ers bei der Station Josefstädter Straße gelöst werden.


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Josefstädter Straße bis Thaliastraße: Hier gibt es den Konflikt mit 3 Lokalen mit Schanigärten. Die Radwegtrasse aussen ist mit 3m auch zu eng für die Gleisführung.


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Der Radweg könnte problemlos auf den Nebenfahrbahnen innen geführt werden.

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Koppstraße bis Urban-Loritzplatz: Die Gleise müssten zwischen Herbststraße und Märzstraße getrennt innen und aussen geführt werden. Zusätzlich müsste der Aufgang zur Lugner City anders gelöst werden. (Beim Urban-Loritzplatz verschwenken 6er und 18er nach innen, um unter der Bücherei die Schleife zu machen.) Bei der Herbstraße wäre dann wieder Platz um in Fahrtrichtung Norden nach außen zu wechseln.


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Liechtenwerder Platz bis Bahnhof Gürtel: Schienen innerhalb des Gürtels

Bahnhof Gürtel bis Kreuzgasse: Vorhanden: Schienen aussen, Radweg innen

Kreuzgasse bei Michelbeuern: 1 Baum weg für Schienen aussen

Michelbeuern Borschkegasse: Park/Abbiegespur weg für Schienen, es biegen wenige in die Borschkegasse (Schleichweg)

Borschkegasse bis Lazarettgasse: Schienen aussen, genug Platz

Lazarettgasse bis Josefstädter Straße: Schienen aussen 1 Schiene schon vom 33er - genug Platz, Radweg von außen nach innen verlegen

Josefstädter Straße bis Thaliastraße: Schienen aussen - eine neugepflanzte Baumreihe muss weg, 3 Schanigärten können bleiben, innen Radweg auf Nebenfahrbahn

Thaliastraße bis Herbststraße: Schienen aussen statt Gehradweg, innen genug Platz für Radweg zwischen Standeln aber Slalom, muss Hundezone durchqueren (besser als Gehradweg)

Herbststraße bis Urban-Loritz-Platz: je ein Gleis innen und außen, da wegen Lugnercity-Aufgang zu wenig Platz, um an Schleife anzuschließen, Radweg innen etwas nach außen verschieben zwischen die Allee.

Zusammenfassung Seitenführung Schienen+Radweg:

Liechtenwerder Platz bis Bahnhof Gürtel: Schienen innerhalb des Gürtels

Bahnhof Gürtel bis Herbststraße: Beide Schienen aussen, Radweg innen

Herbststraße bis Urban-Loritz-Platz (2 Block): Je ein Gleis innen und außen, Radweg innen

Urban-Loritz-Platz bis Meidling: existierende Schienen

Wichtiger Fakt: U-Bahn-Trasse inkl. Stationen gehört zu den Innenbezirken - dadurch ist die Schienentrasse in unserer Zuständigkeit (15+16), Innenbezirke können schlecht Neugestaltung der Freiflächen verweigern.

Argumente für den Petitionslangtext + Fotos = Pressemappe (formuliert Stefan aus, Didi prüft auf technische Korrektheit):

- Entlastung der U6 durch paralleles Öffi

- Eigentlich geht es nicht nur um den 8er, sondern um Wiederherstellung der Schienentrasse (auch Kombinieren von Radiallinien und entlang Gürtel in Zukunft möglich)
- Zustand des Gürtelradwegs (gemischter Gehradweg, Engstellen, Westbahnhof Ampelsituation …)

- Nutzbarkeit der Freiflächen verbessern, am meisten Platz auf der inneren Seite, kann besser mit Radweg kombiniert werden (jederzeit absteigen im Gegensatz zu Straßenbahn) - für ärmere Wohngegenden entlang des Gürtels

- Fotos: 3 Gegenüberstellungen: Leerer Platz vs. Schienenstraße, Leerer Platz vs. Neugestaltung Freifläche, überfüllter Gehradweg vs. Radweg in Allee (Stefan fragt Margit)

- Entscheidungsfindung unter Beteiligung der AnrainerInnen nach Modell “Wien Anders”

Flyer Änderungen:
Formulierungen überlegen (Alle)

Streckenführung zeichnen (Stefan): U-Bahn-Linien, Haltestellenkreise, Stationsnamen nur bei U-Bahn-Kreuzungen, eine Linie aussen für 8er, eine innen für Radweg

Layout: Jenny?

Vorschlag Petitionslangtext - max. 4000 Zeichen (Stefan):

Die U6 ist überlastet, Laut Experten ist die Kapazitätsgrenze erreicht. Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2760800/

Die erste Ausbaustufe der U2/5 wird erst 2023 fertiggestellt und wird vor allem die Linien 43 und 13A entlasten, allerdings kaum die U6, da der Abstand der parallelen Verlängerung der U2 mit 2 U-Bahn-Stationen zu groß ist. Die noch nicht fixierte spätere Ausbaustufe, die die U5 bei Michelbeuern/AKH an die U6 anschließt, wird sowohl Passagiere von der U6 zubringen als auch abnehmen, sodass der Gesamteffekt voraussichtlich eher neutral ist.
Eine parallel geführte Straßenbahn, z.B. analog der eingestellten Linie 8, kann die U6 vom Nahverkehr entlang der Trasse entlasten.

Durch den Entfall der Wege hinauf zu den U6 Stationen ist die Straßenbahn mit ihren ebenerdigen Stationen für Kurzstrecken sogar eine schnelle Verbindung als die U-Bahn und auch attraktiver für Mobilitätseingeschränkte.

Durch die Wiederherstellung bzw. Neuerstellung der Schienentrasse entlang der U6-Trasse zwischen Bahnhof Spittelau und Bahnhof Meidling ergeben sich neben einer wiederhergestellten Linie 8 in Zukunft auch Möglichkeiten für radiale Straßenbahnlinien, diese Trasse mitbenutzen.

Der Neubau der Schienentrasse an der äußeren Gürtelseite bietet auch die Chance, den breiten aber untergenutzten öffentlichen Raum entlang des Gürtels zu verbessern:

Der Zustand des Gürtelradwegs, einer der intensivst benutzten Radwege Wiens, ist teilweise sehr schlecht und entspricht nicht den Qualitätskriterien für Rad-Langstrecken aus dem im Gemeinderat 2014 beschlossenen Fachkonzept Mobilität: gemischter Geh-/Radweg, Engstellen, bei der Kreuzung Westbahnhof muss zweimal über den Gürtel gewechselt werden, wobei 7 Ampeln passiert werden müssen, weitere Querungen die die Reisezeit unnötig verlängern.

Der Radweg kann vollständig auf die innere Gürtelseite verlegt werden, sodass Querungen vermieden werden und er entsprechend breit und exklusiv gestaltet werden kann. Der Verlauf ist teilweise in einer Allee möglich, deren Bäume Feinstaub filtern und die Strecke attraktivieren.

Im Zuge dessen können auf der inneren Seite auch die Nutzbarkeit der Freiflächen und die Gehwege verbessert werden. Geh- und Radwege führen zu einer guten Anbindung dieser öffentlichen Räume. Davon profitieren vor allem finanziell benachteiligten Wohngegenden entlang des Gürtels. Die Entscheidungsfindung für die Ausgestaltung der Freiflächen erfolgt durch die AnrainerInnen in einem ergebnisoffenen Prozess.

-- ErnstJeschek - 22 Apr 2017
Topic revision: r1 - 22 Apr 2017, ErnstJeschek
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