Kostenloser ÖPNV
Argumente, Erfahrungen, Konsequenzen
Argumente
Reduktion MIV
Einfluß des Kostenfaktors auf Verkehrsmittelwahl (andere Faktoren)
Unterscheidung Verlagerung vs. induzierter Verkehr
Verlagerung von MIV vs. Nichtmotorisierten
Unterscheidung nach Wegeklassen (= längen)
Recht auf Mobilität
Als soziale Forderung
Als Ausweitung bisheriger sozialer Maßnahmen im ÖPNV (
SchülerInnenfreifahrt
, …)
Erfahrungen
Bislang: Templin, Lübben, Hasselt, Tallinn; ansatzweise: Seattle, dazu Maßnahmen für einzelne Bevölkerungsgruppen etwa in Brüssel.
Eher kleinere Städte, bis auf Tallinn
Kleines, nicht ausgelastetes Netz, das durch Nulltarif wiederbelebt werden sollte
Sinkende Fahrgastzahlen in Tallinn
Teilweise Versuch MIV entgegenzuwirken
Fazit
In kleineren Städten konnte der ÖPNV erhalten und schließlich auch ausgebaut werden
Tallinn konnte Rückgang der Fahrgastzahlen zumindest stoppen (Zahlen aus 2013)
Finanzierung, Konsequenzen, Kosten
Ausfall der Fahrgelderlöse
Zusätzliche Kosten durch Erhöhung des Fahrgästeaufkommens (Intervallverdichtung, …)
Mögliche Einsparungen durch Wegfall der Verkaufs- und Kontrollinfrastruktur Finanzierung
Umverteilung vom Straßenbau (Frage der rechtlichen budgetären Möglichkeiten)
“Mobilitätsabgabe” (in Wien existiert seit 1970 die Dienstgeberabgabe - “U-Bahn-Steuer” - zweckgebunden für den U-Bahn Bau)
Parkraumbewirtschaftung (bereits zweckgebunden?)
???
Mögliche Zwischenschritte
Freie Jahresnetzkarte für bestimmte Bevölkerungsgruppen
Sozialticket
Freie Kurzfahrten
???
--
ErnstJeschek
- 17 Apr 2017
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23 Apr 2017,
ErnstJeschek
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